Dr. Volker Wissing, MdB

07.02.2012

Beck droht Bürgern

.. (07.02.2012) MAINZ.

© magicpen / pixelio.de
Die rheinland-pfälzische Landesregierung will die Verträge mit den Nürburgringbetreibern kündigen, gleichzeitig kündigte Ministerpräsident Kurt Beck an, dass der Nürburgring sich auch in Zukunft nicht "selbst tragen werde". Die rheinland-pfälzische FDP wertete dieses als kaum verhohlene Drohung gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Diese würden, so der rheinland-pfälzische FDP-Vorsitzende, Dr. Volker Wissing, auch in Zukunft die Löcher am Nürburgring stopfen müssen, welche die SPD geschaffen habe.

"Es ist für die Bürger kein Gewinn, wenn sich SPD und Grüne mit den Nürburgringbetreibern streiten", so Wissing, vielmehr sei die Landesregierung in der Pflicht, ein Konzept vorzulegen, welches neue Belastungen für den rheinland-pfälzischen Haushalt ausschließe.

Dass Kurt Beck sich offensichtlich damit abgefunden habe, weiterhin Geld in den Nürburgring zu stecken, sei Ausdruck der politischen Anspruchslosigkeit der rot-grünen Landesregierung, so Wissing. Wenn Kurt Beck schon heute sagt, dass wohl nur noch ein "wesentlicher Teil" der investierten 330-Millionen-Euro wieder hereinkommen werde, zeige das deutlich, dass die Landesregierung den Nürburgring als Verlustgeschäft plane, meinte der rheinland-pfälzische FDP-Politiker. Das Land habe wenig davon, wenn Kurt Beck, wie kürzlich im Interview mit der Rhein-Zeitung, sage, dass sein "Optimismus noch nicht aufgebraucht" sei. Dieser "Optimismus" habe das Land bereits 330 Millionen Euro gekostet. "Es wäre gut, wenn der Beck'sche Optimismus von mehr Realismus abgelöst würde", so Wissing.

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