WISSING: Linke fordert gesellschaftlichen Unfrieden ein
..Pressemitteilung von Dr. Volker Wissing, MdB vom 13. Oktober 2011BERLIN. Zu der Kritik von Sahra Wagenknecht an der Streikunwilligkeit der Bürgerinnen und Bürger wegen der Finanzkrise, erklärt der finanzpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Volker WISSING:
Es ist schon Ausdruck eines ganz besonderen Demokratieverständnisses, wenn die Linke die Bürgerinnen und Bürger dafür kritisiert, dass diese zu geduldig seien und zu lange darauf hoffen würden, dass sich alles richtet. Statt dass die Linke darin ein Zeichen erkennt, dass Deutschland eine reife Demokratie ist, kritisiert sie nun die Bürgerinnen und Bürger für deren ausbleibende Begeisterung für die kommunistische Weltrevolution.
Was Frau Wagenknecht nicht wahrhaben will und lieber verschweigt, ist die Tatsache, dass die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland durchaus aufbegehren und widerstehen - und zwar gegen Totalitarismus und Kommunismus, wie ihn die Linke nicht müde wird zu predigen. Eine Partei, die den gesellschaftlichen Unfrieden einfordert, zeigt, dass sie weit hinter der demokratischen Reife der Bürgerinnen und Bürger zurückgeblieben ist.


