Medien - Dr. Volker Wissing, MdB

WISSING: Was haben die Grünen gegen Familienunternehmen?

..Pressemitteilung von Dr. Volker Wissing, MdB vom 12. Januar 2011 BERLIN. Zu den Plänen der Grünen einer Abgabe in Höhe von 1,5 Prozent auf Vermögen über 1 Million Euro, erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Volker WISSING:

Die FDP lehnt die Pläne der Grünen strikt ab. Diese sind wenig durchdacht und gefährden die Zukunft unseres Landes. Trotz Freibetrag würde ein gut geführtes Familienunternehmen mit vielen Beschäftigten und hohen Unternehmenswerten abgestraft. Warum sollte der privat investierende Unternehmer eine Vermögensabgabe zahlen, die börsennotierte Gesellschaft aber nicht? In aller Regel sind es gerade die Familienunternehmen, die sichere Arbeitsplätze anbieten und sich zum Wirtschaftsstandort Deutschland bekennen. Weshalb die Grünen ausgerechnet diesen Unternehmen den Kampf ansagen, hat vielleicht etwas mit Ideologie, aber nichts mit sachlichen Gründen zu tun.

Auch die Landwirtschaft wäre von den grünen Plänen stark betroffen, da hier aufgrund der Flächen und der Maschinenausstattung hohe Vermögenswerte vorhanden sind. Gleichwohl ist die Ertragslage in der Landwirtschaft nicht so, dass die Betriebe ohne weiteres zusätzliche Steuerlasten tragen könnten. Auch die Immobilienbesitzer zählen zu den Opfern der grünen Pläne. Betroffen wären viele Eigenheimbesitzer, deren Wohnbesitz sich in einer attraktiven Lage befindet und einen entsprechenden hohen Verkehrswert hat.

Die von den Grünen erwarteten Einnahmen in Höhe von 115 Milliarden Euro sind vollkommen aus der Luft gegriffen. Die Vermögenssteuer ist schon einmal am Verfassungsgericht gescheitert, da nicht alle Vermögensarten gleichmäßig erfasst und belastet werden konnten. Die grünen Steuerpläne führen nicht dazu, dass den Reichen genommen und den Armen gegeben wird. Sie führen zu weniger Investitionen, Kapitalflucht und vernichten Arbeitsplätze. Am Ende träfe man damit die Schwächsten der Gesellschaft. Das wussten übrigens auch einmal die Grünen, weshalb sie zu Zeiten der rot-grünen Bundesregierung stets auf eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer verzichtet haben.

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