Über mich: Dr. Volker Wissing

Hambacher Schloss
Meine Heimat: Rheinland-Pfalz

Meine Heimat ist Rheinland-Pfalz. Dort ist die Geschichte von Freiheit und Demokratie besonders präsent. Rheinland-Pfalz kam aufgrund seiner Nähe zu Frankreich früh in Kontakt mit Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat, Dass das Hambacher Fest, ein Schlüsselmoment der deutschen Demokratiegeschichte, in Rheinland-Pfalz stattfand, ist kein Zufall.

Landau selbst, meine Geburtsstadt, war 1833 Schauplatz des sogenannten Assisenprozesses, dem Verfahren gegen die Redner auf dem Hambacher Fest. Warum ich das schreibe? Weil es mich interessiert und bewegt. Die Beschäftigung mit der Geschichte meines Landes war für mich ein Ausgangspunkt meines politischen Engagements. Freiheit und Rechtsstaat sind keine Selbstverständlichkeiten, es sind Errungenschaften die gepflegt und verteidigt werden müssen.

Volker Wissing
Einstieg in die Politik

Es überrascht Sie daher sicher nicht, dass ich nicht nur Jura studiert, als Staatsanwalt und Richter gearbeitet habe, sondern darüber hinaus Mitglied der FDP bin. Als ich damals in die FDP eingetreten bin, dachte ich weniger an eine mögliche politische Karriere, sondern vor allem an das, was die FDP vor allen anderen Parteien in Deutschland auszeichnet: Das Bewusstsein für den Wert der Freiheit.

Es ist nicht immer einfach zu definieren, was Freiheit in den unterschiedlichen Kontexten bedeutet, aber es ist die Mission der FDP, den Freiheitsgedanken auf allen politischen Gebieten mit Leben zu erfüllen. Dieser Aufgabe habe ich mich vor allem in der Finanzpolitik gestellt, zum einen als finanzpolitscher Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, zum anderen als Vorsitzender des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags, vor allem aber auch in der programmatischen Arbeit im Bundesfachausschuss für Steuern und Finanzen, dessen Vorsitzender ich bin.

Volker Wissing sitzt im Traktor
Des Pfälzers liebstes Hobby? Weinbau!

Paragraphen und Zahlen, das klingt als Lebensinhalt nicht wirklich aufregend, da muss es noch mehr geben und das tut es auch. Rheinland-Pfalz ist schließlich nicht nur die Wiege der Demokratie, Rheinland-Pfalz ist auch das Weinbauland Nr. 1 in Deutschland. Wir lieben und leben Wein und ich bin dabei als Pfälzer keine Ausnahme.

Für einen trockenen, mineralischen Riesling kann ich mich ebenso begeistern wie für einen eleganten Spätburgunder. Aber ich genieße Wein nicht nur im Glas, sondern habe im An- und Ausbau selbst Erfahrungen im eigenen Familienweingut gesammelt. Es ist eine sehr erdende Erfahrung, den Wein wachsen zu sehen, ihn zu ernten, im Keller auszubauen und dann im Glas zu genießen. Die Entscheidungen, die man im Wingert trifft, beeinflussen Art und Charakter des Weins. Jede Arbeit ist daher stets mit Blick auf das gewünschte Ergebnis zu betrachten. Dinge vom Ende her zu denken, ist auch in der Politik kein schlechter Ansatz.

Volker Wissing am Rednerpult in Weinanbaugebiet
Ministeramt

Womit wir auch schon wieder bei der Politik wären. Welches Regierungsamt könnte ein weinanbauender Weinliebhaber sich wünschen? Natürlich das des Weinbauministers und das Schöne ist, dass es in Rheinland-Pfalz genau das gibt und ich hatte es von 2016 bis 2021 inne. Eine enorm spannende Erfahrung, schließlich war das Ministerium nicht nur für Weinbau, sondern auch für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft zuständig.

Volker Wissing und Christian Lindner bei der Vorstellung des Wahlprogramms der Freien Demokraten
Generalsekretär der Freien Demokraten

Nicht ganz ohne Wehmut bin ich deshalb dem Ruf Christian Linders gefolgt, Generalsekretär der Freien Demokraten geworden und habe meinen Schwerpunkt wieder mehr auf die Bundespolitik verlagert. Trotzdem bleibe ich der Landespolitik als Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz weiter verbunden.

Einmal Rheinland-Pfälzer, immer Rheinland-Pfälzer.

Volker Wissing lächelt in die Kamera
Und sonst?

Das war jetzt sehr viel von mir, dabei habe ich einen ganz wesentlichen Teil, der mich ausmacht noch nicht erwähnt: Meine Familie. Meine Frau und meine Tochter sind meine größten Unterstützerinnen und ganz besonders wichtig: Meine erbarmungslosesten Kritikerinnen. Kurz: Sie sind die Besten.

Und sonst? Ich koche und backe sehr gerne, beides nicht einmal schlecht, meinen die oben erwähnten Kritikerinnen. Wer solche Hobbys pflegt, sollte auch Sport treiben und das tue ich auch, weshalb man mich in meiner Heimatregion durch die Weinberge traben sieht. Zum Abschluss noch etwas aus der Kategorie „Skurriles“? Ich bin Organist und habe viele Jahre im Nebenamt Gottesdienste gespielt. Meine Unabhängigkeit von der Politik liegt aber weniger in der Musik als vielmehr in der eigenen Rechtsanwaltskanzlei, die ich mit großer Leidenschaft aufgebaut habe. Jetzt habe ich Ihnen aber wirklich genug über mich erzählt.